Auswahlmöglichkeiten und Kommunikationstafeln


Die Beantwortung von Entscheidungsfragen (sog. Ja-Nein-Fragen) ist von der Komplexität her nicht zu unterschätzen. Die Patienten/Patientinnen müssen die Frage verstehen und dann auch kognitiv auseinander differenzieren, welche Antwortoptionen passen könnten.

Leichter wird es, wenn man den Patienten/Patientinnen eine Auswahlmöglichkeit gibt (das können z.B. Realgegenstände, Fotos, Symbole, Wörter sein). Je nach kognitiven und visuellen Fähigkeiten werden hier zwischen zwei und beliebig vielen Alternativen dargeboten.

Es können Einzelkarten (Gegenstände), aber auch Kommunikationstafeln angeboten werden. Einen weitereren Schritt bieten Kommunikationsbücher, in dem mehrere Tafeln organisiert angeboten werden und von einer Startseite zur Zielseite navigiert wird.

Generell empfiehlt es sich, vorab zu evaluieren, wie viele Felder pro Seite und welche Art der Darbietung für den/die Patienten/Patientin nötig sind (Schriftsprache, Symbole, Fotos). Nicht zu vernachlässigen ist auch die Art der Ansteuerung. Kann der/die Patient/-in die Auswahl durch Zeigen oder Blickauswahl treffen oder agiert er/sie im (Partner-)scanning? Damit der/die Patient/-in auch über das kommunizieren kann, was für ihn/sie bedeutend ist, sollten, neben alltäglichen Begebenheiten, auch individuelle Kommunikationsseiten zur Verfügung zu gestellt werden. Hierbei muss geprüft werden, welche Anordnung der Seiten für den/die Patienten/Patientin sinnvoll und zielführend ist.

Hier zusammengefasst die Aspekte, die zu berücksichtigen sind:

  • Art: Gegenstände, Schrift, Fotos, Symbole
  • Einzel, Tafel, Buch
  • Anzahl der „Felder“
  • Ansteuerung: direkt, Blick, Scanning
  • Themen

Unter „Materialien“ finden Sie einige schrift- und symbolbasierte Tafeln. 

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